Grußwort des Innenministers Ralf Jäger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Verbesserung der Inneren Sicherheit, die Vermeidung von Kriminalität und deren Verfolgung sind wesentliche Voraussetzungen für das Funktionieren unseres demokratischen Gemeinwesens.

Die Polizeibeamtinnen und -beamten in Nordrhein-Westfalen sorgen durch ihre hoch motivierte Arbeit dafür, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land frei und sicher bewegen können. Um diesen Schutz zu gewährleisten, riskieren Polizistinnen und Polizisten oft Gesundheit und Leben.

Nach Kriegsende wurden allein in Nordrhein-Westfalen mehr als 400 Polizistinnen und Polizisten von Straftätern oder im Rahmen ihrer Dienstausübung bei Unfällen oder anderen Ereignissen getötet. Die Zahl der verletzten Polizistinnen und Polizisten liegt um ein vielfaches höher. In jedem Einzelfall war unsägliches Leid die Folge. Frauen und Männer verloren ihren Lebenspartner, Kinder verloren ihren Vater oder ihre Mutter. In den letzten Jahren hat die zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten die Arbeit der Polizei noch deutlich erschwert und das Berufsrisiko erhöht.

Das Land Nordrhein-Westfalen sorgt für seine dienstunfähigen Polizistinnen und Polizisten und auch deren Angehörigen. Darüber hinaus hilft die NRW Polizeistiftung unbürokratisch und schnell, um die Betroffenen dabei zu unterstützen, ihre neuen Lebenssituationen zu bewältigen.

Helfen Sie durch Ihre Spenden mit, die Arbeit der Stiftung auch weiterhin möglich zu machen.

Ich danke Ihnen auch im Namen der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihr

Ralf Jäger MdL
Minister für Inneres und Kommunales des Landes

Grußwort des MdL Edgar Moron, Gründungsmitglied der Polizeistiftung NRW

Die am 17. Juni 1997 gegründete private nordrhein-westfälische Polizeistiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Beamtinnen und Beamten sowie deren Familien in besonderen Notsituationen durch außergewöhnliche Zuwendungen zu helfen.

Die Polizei ist für den demokratischen Rechtsstaat und zur Sicherung des inneren Friedens unverzichtbar. Sie gewährleistet die innere Sicherheit und schützt damit zugleich die Freiheitssphäre der Bürgerinnen und Bürger. Diese Aufgabe erfordert von den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten den Einsatz der ganzen Person. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden seit Kriegsende über 100 Polizeibeamte von Rechtsbrechern getötet. Andere wurden bei Dienstunfällen tödlich verletzt oder so schwer geschädigt, dass sie aus dem Dienst ausscheiden mussten.


Die am 17. Juni 1997 gegründete private nordrhein-westfälische Polizeistiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Beamtinnen und Beamten sowie deren Familien in besonderen Notsituationen durch außergewöhnliche Zuwendungen zu helfen. Kuraufenthalte können den Beamten helfen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Um auch den Familien zu helfen, können sie beispielsweise durch eine Haus-haltshilfe entlastet werden. Kommt der Beamte ums Leben, kümmert sich die Stiftung durch einmalige oder dauerhafte Zahlungen um die Hinterbliebenen. Unabhängig von der privaten Stiftung ist und bleibt es aber die Pflicht des Landes als Dienstherr dafür zu sorgen, dass der Lebensunterhalt und die Versorgung von im Dienst verunglückten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und ihrer Familien gesichert ist.


Die Einrichtung der NRW Polizeistiftung ist Ausdruck des besonderen Dankes und der Anerkennung des Landes für seine Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Die zahlreichen Benefiz-Veranstaltungen oder Spendenaufrufe zugunsten der Stiftung zeigen überdies die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Polizei.


Kein Polizeibeamter und keine Polizeibeamtin soll in Ausübung ihres Dienstes zu Schaden kommen. Ist dies dennoch der Fall, hilft die Polizeistiftung schnell und unbürokratisch und zwar dort, wo es am nötigsten ist.


Edgar Moron

Grußwort Klaus Lennartz, Gründungsmitglied der Polizeistiftung NRW

Die Polizeistiftung bietet den Polizistinnen und Polizisten, die infolge ihrer Dienstausübung dienstunfähig geworden sind oder erhebliche gesundheitliche Nachteile erlitten haben, nicht nur materielle Unterstützung.

Weltweit hören wir es täglich in den Nachrichten und können es bestätigen: Die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden wird maßgeblich durch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger mitbestimmt.

Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten ist die Grundlage für die Vermittlung dieser lebenswichtigen Empfindung und Garant für das Funktionieren einer Demokratie.


Unsere Polizei leistet mit Ihrer Arbeit hierzu einen wertvollen Beitrag. Wir sind stolz darauf und erkennen dankbar diese großartige Leistung an, die unsere Polizei erbringt.

Aber Polizist sein - das heißt: Harte Arbeit leisten, Tag und Nacht bereit sein, viele persönliche Opfer bringen und ein hohes Risiko tragen.


"In Sicherheit leben" das wollen die Bürgerinnen und Bürger - das wollen aber auch die Polizistinnen und Polizisten und ihre Familien.

Doch der tägliche Einsatz unserer Polizeikräfte ist mit großen Gefahren für Leib und Seele verbunden nicht selten dient die Polizei leider einigen Menschen als Ventil für die Gewalt in unserer Gesellschaft.


Hier setzt die Arbeit der Nordrhein-Westfälischen Polizei-Stiftung an: Sie bietet den Polizistinnen und Polizisten, die infolge ihrer Dienstausübung dienstunfähig geworden sind oder erhebliche gesundheitliche Nachteile erlitten haben, nicht nur materielle Unterstützung. Auch die Familienmitglieder werden nicht vergessen.


Diese Aufgabe verdient Anerkennung und Nachahmung und ich wünsche mir, dass auch andere Bundesländer diesem positiven Beispiel der Polizei-Stiftung folgen werden.

Klaus Lennartz